Leitbild


Schwimmen

"Jeder Nichtschwimmer 
ein Schwimmer"

Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz als Rettungsschwimmer ist ein sehr gut ausgebildeter Schwimmer, der den Anstrengungen voll und ganz gewachsen sein muss.

Je früher das Schwimmen erlernt wird, desto größer sind die Möglichkeiten für eine geregelte Fortbildung - Verbesserung der Technik und Ausdauer -, wie sie die Tätigkeiten eines Rettungsschwimmers verlangen.

In allen Lehrplänen des österreichischen Schulwesens ist die Schwimmausbildung fest verankert, eine Schwimmausbildung, die in der natürliche Bewegungsabläufe aufgebaut ist und den modernen Gegebenheiten Rechnung trägt.

Je weniger Nichtschwimmer in unserem Lande sind, desto geringer wird die Zahl jener Menschen sein, die den Gefahren des Wassers nicht gewachsen sind. Daher ist es eine vordringliche Aufgabe der ÖWR, unsere Jugend frühzeitig zum Schwimmen zu bringen.

 

 

 


"Jeder Schwimmer kann zum Lebensretter
im nassen Element werden - auch SIE!!"


Wildwasser


Outdoorsport, insbesondere im Wildwasser, ist absolut trendy. Abenteuer, Natur, seine eigenen Grenzen erfahren und sich neuen Herausforderungen stellen sind wichtige Bestandteile der Freizeitgestaltung geworden.

Egal ob Canyoning, Rafting, Kajak fahren - immer muss mit dem Element Wasser gerechnet werden. Da besonders in diesen Sportarten nur selten ärztliche Hilfe in greifbarer Nähe ist, ist hier eine sehr gute Schwimm- und Erste Hilfe Ausbildung ein absoluter Vorteil.




Durch ein fundierte Ausbildung im Schwimmen und Erste Hilfe können Sie nicht nur im Notfall helfen, sondern können auch Unfälle vermeiden. Durch aktives Training im Wildwasser und Erklärung der physikalischen Auswirkung von z.B. Wasserstrudel können SIE Situationen im Wasser besser abschätzen als ein Laie - uns somit ernste Situationen verhindern oder im schlimmsten Fall sogar Leben retten.




 

Tauchen

Der Mensch ist auf Grund seiner Meschicklichkeit, seiner Umstellungsbereitschaft und der Anpassungsfähigkeit seines Organismus nicht nur befähigt, sich schwimmend im Wasser zu bewegen, er ist auch in der Lage, sich minutenlang unter Wasser aufzuhalten.


Ein sicherer Schwimmer ist nur der, der seine
natürliche Unterwasserscheu überwunden hat, ein guter Rettungsschwimmer nur der, der darüber hinaus durch Gewöhnung und ein der fremdartigen Unterwasserwelt angepasstes Verhalten jenes Selbstvertrauen beim Tauchen erlangt hat, das nicht nur den möglichen Erfolg beim Rettungseinsatz, sondern auch die Sicherheit des Rettungsschimmers selbst gewährleistet.

 

 

Der Rettungsschwimmer darf nie darauf vertrauen, dass seine Aktion auf die Wasseroberfläche beschränkt bleibt. Möglicherweise wird er den bereits Ertrunkenen/Ertrinkenden aus der Tiefe bergen müssen, oder er wird - entgegen seiner Absicht und seinen Willen - vom Ertrinkenden mit in die Tiefe gezogen. Bei mangelndem Tauchkönnen ist dann nicht nur die Fremdrettung in Frage gestellt oder zum Scheitern verurteilt. Auch die nun unter Umständen notwendige "Selbstrettung" kann äußerst problematisch werden.


"Jeder Rettungsschwimmer
ein Rettungstaucher"

Weitere Informationen über Lebensrettung:

Österreichische Wasser-Rettung
Deutsche Lebensrettungsgesellschaft
Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft
Bergrettung Vorarlberg